Nachhaltig produzieren

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Landtag streicht soziale und ökologische Standards im Vergaberecht

„Der Landtag wirft jahrelang aufgebaute Schutzvorschriften für Menschenrechte und Umweltstandards einfach über Bord“, kommentiert GAL-Fraktionssprecher Otto Reiners die vom Landtag NRW beschlossenen Änderungen im Tariftreue- und Vergabegesetz. Das wirke auch deshalb völlig aus der Zeit gefallen, weil gerade jetzt die Europäische Kommission einen Wettbewerb für Städte starte, die sich in besonderer Weise für fairen und ethischen Handel einsetzten. Kommunen der ‚EU-Cities for Fair an Ethical Trade Award‘ erhalten für den Ausbau ihrer Aktivitäten eine finanzielle Unterstützung der Kommission sowie technische Hilfe des internationalen Handelszentrums. Reiners: „Endlich erkennt die EU-Kommission den hohen Wert sozialer und ökologischer Standards an, da konterkariert das Land das.“

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Schwarzgrün legt die Rahmenbedingungen für den Südbad-Neubau fest

„Die Verwaltung wird beauftragt, das Südbad in Kooperation mit den Stadtwerken Münster als Investor zu entwickeln. Dazu wird der Investor Stadtwerke Münster beauftragt, zur Finanzierung des Südbades finanzielle Beteiligungsmodelle zur Einbindung von Anliegern, Bürgern etc. zu initiieren. Die Beteiligungshöhe soll wie bei anderen Bürgerbeteiligungsmodellen flexibel gestaltet werden“, so beginnt ein gemeinsamer Änderungsantrag von CDU und GRÜNEN. Mit dem Bau des Südbades durch die Stadtwerke Münster als Investor solle im Jahr 2018 begonnen werden, um eine Fertigstellung dann im Jahr 2020 sicherzustellen, so CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Weber und Otto Reiners, Fraktionssprecher der GRÜNEN.

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Globale Nachhaltigkeitsziele – von der UN ins Quartier Fachworkshops zum 10. Netzwerk21Kongress am 27./28. Oktober 2016 in Dortmund

Globale Nachhaltigkeitsziele – von der UN ins Quartier

Fachworkshops zum 10. Netzwerk21Kongress am 27./28. Oktober 2016 in Dortmund

siehe: Netzwerk 21

Lange wurde über nachhaltiges Investment gesprochen. Doch dies bedeutet auch eine bewusste Entscheidung gegen Investitionen, die diesem Anspruch nicht gerecht werden. Was heißt das für die Kommunen? Kann man nachhaltiges Investment in Kommunen zum Prinzip erheben?

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Kohle-Schäden in Südafrika und der Kohle-Ausstieg in Münster

Einladung zum Fachgespräch mit Diskussion:

Freitag, 30. September 2016, von 19.00 bis ca. 21.00 Uhr

Stadtweinhaus (Hauptausschuss-Zimmer), Prinzipalmarkt

Südafrika gewinnt 90 % seiner Energieversorgung aus Kohle und ein Umdenken ist nicht in Sicht. Giftiges Grubenwasser verseucht Grundwasser und Flüsse, Staub und Abgase verschmutzen die Luft. Es sind die Armenviertel, die oft direkt neben den Gruben liegen. Investitionen in Kohle sind also nicht nur klimapolitisch gefährlich, sondern auch unter Menschenrechtsaspekten kritisch. Münster ist die erste Stadt in Deutschland, die sich der weltweiten Divestment-Bewegung angeschlossen hat. Das bedeutet, dass Vermögenswerte aktiv aus dem fossilen Sektor herausgenommen und in nachhaltige Anlagen gesteckt werden. Wir berichten, wie das gehen kann, wir bieten Informationen aus erster Hand aus Südafrika und wir berichten von den Erfolgen der Divestment-Bewegung. Wir wünschen uns eine Debatte, die die Engagierten ermutigt und enger miteinander verbindet. Unser Ziel ist ein konstruktiver Austausch, an dem das Publikum aktiv teilnehmen soll.

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