Haushalts- und Finanzpolitik

Divestment

In Kooperation mit der GAR e.V. und der GRÜNEN Bundestagsfraktion thematisierte die GRÜNE LWL – Fraktion am 30.08.2016 im Landeshaus das Thema Divestment. Die Vorsitzende des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag Bärbel Höhn schlug in ihrem Vortrag den Bogen von den Beschlüssen der Klimakonferenz in Paris zur Notwendigkeit, nachhaltig zu investieren.

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Kohle-Schäden in Südafrika und der Kohle-Ausstieg in Münster

Einladung zum Fachgespräch mit Diskussion:

Freitag, 30. September 2016, von 19.00 bis ca. 21.00 Uhr

Stadtweinhaus (Hauptausschuss-Zimmer), Prinzipalmarkt

Südafrika gewinnt 90 % seiner Energieversorgung aus Kohle und ein Umdenken ist nicht in Sicht. Giftiges Grubenwasser verseucht Grundwasser und Flüsse, Staub und Abgase verschmutzen die Luft. Es sind die Armenviertel, die oft direkt neben den Gruben liegen. Investitionen in Kohle sind also nicht nur klimapolitisch gefährlich, sondern auch unter Menschenrechtsaspekten kritisch. Münster ist die erste Stadt in Deutschland, die sich der weltweiten Divestment-Bewegung angeschlossen hat. Das bedeutet, dass Vermögenswerte aktiv aus dem fossilen Sektor herausgenommen und in nachhaltige Anlagen gesteckt werden. Wir berichten, wie das gehen kann, wir bieten Informationen aus erster Hand aus Südafrika und wir berichten von den Erfolgen der Divestment-Bewegung. Wir wünschen uns eine Debatte, die die Engagierten ermutigt und enger miteinander verbindet. Unser Ziel ist ein konstruktiver Austausch, an dem das Publikum aktiv teilnehmen soll.

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#Divest! Kohle Austieg selber machen

Die Pariser Klimakonferenz endete mit dem einstimmigen Beschluss, dass die
Weltgemeinschaft die globale Erwärmung auf deutlich unter 2° Celsius begrenzen
muss. Doch dafür müssen 80 Prozent aller bekannten Reserven an Kohle, Öl
und Gas im Boden bleiben. Dementsprechend sind neue Investitionen in fossile
Energien nicht nur klimapolitisch gefährlich, sondern auch ein fi nanzielles Risiko.
Trotzdem haben Banken, Versicherungen und die öff entliche Hand noch immer
viele Milliarden Aktien, Anleihen oder Kredite im fossilen Sektor.

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